Nach oben

Unser traditioneller Austausch mit der Pfalz – Das Hambacher Fest, Wein und Winzer

Am 26. Juli 2025 fand in Neustadt an der Weinstraße einer guten Tradition folgend ein weinkultureller Gedankenaustausch statt. Oliver Stieß, Ordensmeister der Weinbruderschaft der Pfalz, hieß dabei den Brudermeister Prof. Dr. Axel Poweleit und die Delegation aus Rheinhessen willkommen.

Das Treffen begann am Hambacher Schloss, einem historischen Ort, der eng mit der deutschen Demokratiebewegung verbunden ist, mit einem trefflichen Begrüßungsschluck.  Auf dem Programm stand die Ausstellung zum Thema Demokratie mit den Ursprüngen der Deutschlandfahne. Das Hambacher Fest von 1832 und die Verbindung zu den Winzern und dem Wein boten Rückerinnerung und Ausblick.

Im Domizil der Weinbruderschaft der Pfalz in Neustadt wurde der Austausch genutzt, um die Entwicklung der Weinbruderschaften zu besprechen und die aktuelle Situation auf dem Weinmarkt zu analysieren. Die Zeiten sind wieder bewegt. Wie können Weinbruderschaften die Winzer unterstützen? Die Weinbruderschaften setzen sich stark für den Wein und die Winzer ein, denn nur wirtschaftlicher Erfolg ist die Grundlage für eine lebendige Weinkultur. Sie betonen die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung von Region, Menschen, Gewohnheiten und Wein mit dem Ziel, die Emotionen um das Kulturgut Wein zu vermitteln.

Wein ist ein wichtiger Teil des deutschen Weltkulturerbes. Der weinkulturelle Austausch basiert auf maßvollem Weingenuss, Toleranz und Freiheit im Denken – Werte, die auch im Hambacher Fest verankert sind.

Den Abschluss bildete ein kurzer sachkundiger Rundgang durch Neustadt mit seinen historischen Bauten, der die freundschaftliche Begegnung der beiden Weinbruderschaften abrundete.

Es war ein sehr schöner und informativer Tag, der alle bereichert hat. Dies soll nicht nur beibehalten, sondern weiter intensiviert werden.

zurück